3. Sitzung des meo-Netzwerk Wirtschaftsschutz in den Räumlichkeiten der IHK zu Essen

IHK-Magazin-meo – NEO Netzwerk Wirtschaftsschutz

„Jährlich entsteht ein Schaden von über 220 Milliarden Euro durch Diebstahl, Spionage und Sabotage für deutsche Unternehmen. Laut dem Branchenverband Bitcom sind bereits neun von zehn Unternehmen Opfer krimineller Handlungen geworden. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen stehen immer mehr im Fokus krimineller Akteure, und gerade diese Unternehmen sind am wenigsten darauf vorbereitet. Das waren die Anforderungen vor der Pandemie und dem Kriegsbeginn in der Ukraine.“, so Uwe Gerstenberg, Moderator des MEO-Netzwerkes Wirtschaftsschutz.

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie: Gerne möchten wir uns bei unserer 3. Sitzung im 1. Teil über den aktuellen Stand des „Pandemiegeschehens in Essen“ informieren. Hierzu haben wir Frau Dr. Annika MÜLLER, die leitende Impfärztin der Stadt Essen, und Herrn Jörg SPORS, als Leitung der koordinierenden Covid-Impfeinheit der Feuerwehr der Stadt Essen, zu uns eingeladen.

Der 2. Teil befasst sich mit einem riesigen Dilemma für die deutsche Wirtschaft.

„Niemand hat mit dem Einmarsch der Russen am 24.2.2022 in die Ukraine gerechnet. Es wurde ein Krieg durch Russland begonnen, dessen Zerstörungskraft nicht vorhersehbar ist und dessen Ende in weiter Zukunft liegen kann. Ein Krieg, der die Welt verändert hat und für eine neue politische Weltordnung sorgt. Neben den vielen Toten und der unermesslichen Zerstörung in der Ukraine ist Russland nahezu weltweit isoliert und mit jeder Art von Embargo belegt. Deutschland ist auf die Importe von russischem Erdöl und Gas angewiesen. Sowohl der Krieg als auch das Embargo beeinflussen die deutsche Wirtschaft nachhaltig und sie muss sich die Frage stellen: Bleiben oder gehen?“, so das Einführungsstatement von Uwe Gerstenberg.

Der russische Vize-Ministerpräsident, Andrej Beloussow, nennt drei Alternativen für deutsche Unternehmen:

  • Das Unternehmen setzt seine Tätigkeit in vollem Umfang in Russland fort - wer bleibt, droht bei Sanktionen unter die Räder zu kommen.
  • Ausländische Inhaber geben ihre Anteile an russische Treuhänder ab – die Treuhandlösung ist gefährlich, weil niemand garantieren kann, dass später die Kontrolle zurückgegeben wird.
  • Exit aus Russland – dann drohen Abschreibungen und Verluste in deutschen Bilanzen.

Für keine der Lösungen gab es eine Vorbereitungszeit – oder war diese schleichende Krise vorhersehbar?
Sicherlich ist es gut, auf Krisen bestens vorbereitet zu sein. Wie die Grundlagen und die goldenen Regeln des Krisenmanagements für Unternehmen aussehen, dass kann und wird uns Dietrich LÄPKE von der Cyber Akademie beantworten.
Die insgesamt 20 Teilnehmer des Netzwerkes diskutierten angeregt die verschiedenen Möglichkeiten sowie deren Auswirkungen.


Die 12 Grundregeln des Cyber – Krisenmanagements

Die 12 Grundregeln des Cyber – Krisenmanagements

Die 12 Grundregeln des Cyber – Krisenmanagements

Dipl. –Ing. Dietrich Läpke
Cyber Akademie
 

Pandemischer Verlauf am Beispiel der Stadt Essen

Pandemischer Verlauf am Beispiel der Stadt Essen

Dr. med. Annika Müller – Ärztliche Leitung KoCI Stadt Essen <br /> Jörg Spors – Leitung KoCI Stadt Essen Ausschnitt aus der 3. Sitzung des „meo-Netzwerk Wirtschaftsschutz“

Pandemischer Verlauf am Beispiel der Stadt Essen

Dr. med. Annika Müller
Ärztliche Leitung KoCI Stadt Essen
Jörg Spors – Leitung KoCI Stadt Essen

Schutz vor dem Coronavirus

Schutz vor dem Coronavirus

Regeln zur Isolierung und Quarantäne

Schutz vor dem Coronavirus
 

© MAGS NRW
Stand: 25. Februar 2022
www.mags.nrw


Faktenblätter zum Impfen

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Robert Koch Institut

Faktenblätter zum Impfen

Quellen: www.rki.de/impfen-faktenblaetter
Stand: Februar 2022
Gestaltung: www.infotext-berlin.de

M.Sc. Geographie Sandra Schmitz – Referentin – Geschäftsbereich Handel - Dienstleistungen - International Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen
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